
re👁gazing (2025)
Überwachungskameras sind überall. Sie gehören zu Behörden und zur Gesellschaft. Früher konnten nur Mächtige wie die Polizei oder der Staat filmen. Heute können auch normale Menschen filmen – zum Beispiel mit dem Smartphone.
Überwachung gibt es schon lange. Früher gab es das „Panopticon“ (im 18. Jahrhundert). Später kam „Big Brother“ (ab 1999). Heute gibt es Kameras überall: auf der Straße, in Geschäften, zu Hause. Manchmal dreht sich die Macht um. Wenn Menschen selbst filmen, können sie Unrecht zeigen. Sie drehen dann den Blick um. Wer schaut wen an?
Wir beschäftigen uns mit Überwachung: Wie fühlt es sich an, beobachtet zu werden? Wie bewegen sich Menschen, wenn sie gefilmt werden? Gibt es Tricks, um sich zu verstecken? Zum Beispiel Masken oder andere Bewegungen. Wir schauen uns Orte an, an denen viele Kameras sind: der Flughafen oder öffentliche Plätze in Düsseldorf und Berlin.
Uns interessiert: Wer hat die Macht? Wer schaut wen an? Wie kann man die Macht umdrehen?




Credits
Künstlerische Leitung, Performance, Video
sIk (Cornelius Schaper & Tümay Kılınçel)
Eine künstlerische Recherche von sIk in Zusammenarbeit mit dem Forum Freies Theater Düsseldorf.
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.